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Dreieich - Kultur

„Not macht erfinderisch“: Dreieich-Museum zeigt in einer Ausstellung Kreatives

Dreieich (DZ/jh) – Wer vor über 20 Jahren in seiner Schulzeit von Hans Schmidt in naturwissenschaftliche Geheimnisse eingeweiht wurde, der kennt das Hobby des mittlerweile im (Un-)Ruhestand lebenden Pädagogen nur zu gut. Schon in den 1980er Jahren präsentierte er am Rande des Unterrichts gerne jene Objekte, die demnächst ins Zentrum einer Ausstellung im Dreieich-Museum gerückt werden: „Not macht erfinderisch – Kreative Einfälle für Abfälle“ lautet der Titel der Sonderschau, in der der in Erzhausen beheimatete Schmidt vom 21. April bis zum 5. August Exponate zeigt, die aus vermeindlichem Müll und tatsächlichem Unrat gefertigt wurden. Vom Spielzeug Marke „Eigenbau“ aus den Notjahren nach dem Zweiten Weltkrieg bis zum technischen Wunderwerk aus dem Afrika der Gegenwart wird der Bogen gespannt. Unser Foto zeigt ein Radio, bei dem unter anderem ausrangierte Kronkorken zum Einsatz kamen.

Corinna Molitor, Leiterin der Kulturstätte auf dem Gelände der Burg Dreieichenhain, freut sich auf die illustre Sammlung: „Die Exponate sind faszinierend und lehren uns einen behutsameren Umgang mit den globalen Ressourven. Sie zeigen, dass Kreativität keine Grenzen kennt.“

Ergänzt werden die Objekte aus Schmidts reichem Fundus durch gemalte Bilder von Mädchen und Jungen aus der Ricarda-Huch- und der Weibelfeldschule. Die Fragestellung: „Wie stellt ihr euch Afrika vor?“ Umgekehrt wird auch die Sicht afrikanischer Kinder präsentiert.

Die Ausstellung kann samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr besichtigt werden. Führungen für Gruppen können unter der Rufnummer (06103) 84914 gebucht werden. (DZ-Foto: p)

 
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Herausgeber:
Dreieich-Zeitung
Günther Medien GmbH