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Dreieich
ZUKUNFTSMUSIK verbirgt sich hinter diesem Szenario vor den Toren Götzenhain. Denn anders als auf dem Bild unseres Kollegen Thomas Mika, wurde bislang noch kein Storch auf der neuen Brutplattform in der Dreieicher Gemarkung „Rohrwiesen“ gesichtet. Die Säule ist die erste ihrer Art im Westkreis Offenbach, sie wurde in der vergangenen Woche in der Regie der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (Arbeitskreis Offenbach) aufgestellt. Finanziell gefördert wurde das potenzielle Weißstorch-Eigenheim von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Offenbach, der Firma SAG GmbH aus Langen, der Sparkasse Langen-Seligenstadt und der Staatlichen Vogelschutzwarte. Auch die HGON selbst stemmte nach Angaben ihres Sprechers Ernst Böhm einen Teil der Kosten. „Eine Zusage des Landwirtes Volker Frank hat letztlich dazu beigetragen, dass der Mast im Bereich seiner gepachteten Grünfläche aufgestellt werden konnte. Auch das Amt für Straßen- und Verkehrswesen als Eigentümer des Grundstücks hat dieser einmaigen Naturschutzmaßnahme zugestimmt“, erläuterte Böhm die Weichenstellungen im Vorfeld. Die Wiesen im Südosten des Dreieicher Stadtteils sind feucht und bieten nach Überzeugung der Fachleute um Vogelfachmann Böhm optimale Bedingungen für „Meister Adebar“. (jh/DZ-Foto/Repro: Mika)