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Egelsbach
Langen (DZ/hs) – So langsam wird der Höhenflug der Rhein-Main Baskets unheimlich. Durch einen 73:80-Erfolg bei den Chemcats Chemnitz hat die Spielgemeinschaft aus Langen und Hofheim am vorletzten Spieltag nicht nur ihre bis dato eher mittelprächtige Auswärtsbilanz (nun vier Siege bei sieben Niederlagen) etwas aufgehübscht, sondern auch die Voraussetzungen für den ganz großen Coup geschaffen: Sollten die „Baskets“ am Samstag (17.) im letzten Spiel der regulären Runde der 1. Basketball-Bundesliga der Damen gegen Tabellenführer Freiburg einen weiteren Triumph einfahren und gleichzeitig der Tabellenzweite Wolfenbüttel beim Vierten in Halle verlieren, würde das Team von Trainer Steffen Brockmann sogar auf Platz 1 klettern!Dem Ruf einer Spitzenmannschaft wurden die „Baskets“ in Chemnitz von Beginn an gerecht. Mit 13:0 überrannten die Hessinnen die Gastgeberinnen nämlich in den ersten zwei Minuten, und als sich Chemnitz danach gefangen und auf 14:17 verkürzt hatte, legten die „Brockmann-Babes“ gleich wieder eine Schippe drauf und konnten vor allem dank zahlreicher Schnellangriffe ihre Führung bis zum 28:18 nach dem ersten Viertel ausbauen.
Dieser 10-Punkte-Vorsprung hatte auch nach drei Minuten im zweiten Viertel noch Bestand (36:26), doch dann wurde das dritte Foul gegen Svenja Greunke gepfiffen, und nachdem sie daher vorsorglich auf die Bank beordert wurde, kamen die Sächsinnen in kurzer Zeit auf 35:36 heran. Doch die „Baskets“ konterten in Person der diesmal als „Joker“ stark auftrumpfenden Maria Neufurth und hatten zur Pause mit 49:42 die Nase vorn.
Nach dem Wechsel legten die Brockmann-Schützlinge zwar abermals vor, doch die abstiegsgefährdeten Chemnitzerinnen blieben dran und schienen vor dem Schlussabschnitt, beim 64:56 für die „Baskets“, noch die Möglichkeit zu haben, dem Spiel eine Wende zu geben.
Doch mit einem 12:2-Lauf erstickten die Hessinnen in den ersten Minuten des letzten Viertels jegliche Hoffnungen der Gastgeberinnen im Keim und gestatteten diesen nur noch eine Ergebniskorrektur. Erfolgreichste Werferinnen eines sehr ausgeglichen punktenden „Baskets“-Teams waren Baendu Lowenthal (17 Zähler), Svenja Greunke (12) und Anna-Lisa Rexroth (10).