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Egelsbach - Gesellschaft

Langen bald Fairtrade-Stadt?

Langen (DZ/hs) – Fair gehandelte Waren stellen eine Hilfe zur Bekämpfung der weltweiten Armut dar. Denn für derartige Produkte wie Kaffee, Tee, Bananen, Orangen, Kakao, Reis oder Baumwolle erhalten Kleinbauern und Arbeiter in Lateinamerika, Afrika sowie Asien einen garantierten Mindestpreis, sodass ihre Existenz und die ihrer Familien gesichert ist. Damit solche Produkte, deren Umsatz mittlerweile ein Volumen von mehreren Milliarden Euro erreicht hat und von deren Verkauf aktuell rund 1,2 Millionen Menschen profitieren, festgelegten Standards entsprechen, wird seit Jahren das sogenannte „Fairtrade“-Siegel vergeben.

Damit fair gehandelte Waren auch in Langen einen höheren Stellenwert erhalten und ihre Verbreitung gefördert wird, strebt die Ebbelwoifest-Kommune den Titel „Fairtrade-Stadt“ an. Dafür müssen indes auf Grundlage der Einwohnerzahl mindestens acht Geschäfte und vier Gaststätten fair gehandelte Waren anbieten, mindestens eine Schule, eine Kirchengemeinde und ein Verein „Fairhandel“-Produkte verwenden und Bildungsveranstaltungen zum Thema durchgeführt werden. Um all dies auf die Reihe zu bekommen, wurde vor einiger Zeit eine Steuerungsgruppe gegründet, der Vertreter der Stadtverwaltung, der Kirchen, des Moscheevereins, der Dreieichschule und des „Weltladens“ angehören. Wer sich auch entprechend engagieren will, kann sich bei Margarete Rölz, Telefon (0151) 17503532 oder per E-mail (roelz-langen@t-online.de) melden.

 
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Herausgeber:
Dreieich-Zeitung
Günther Medien GmbH