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Erzhausen
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um 20 Uhr im Rathaus beginnt. Selbige hatten die Grünen initiiert, nachdem ihr gleichlautender Vorstoß im Gemeindevorstand keine Mehrheit erhalten hatte. Nun soll die Gemeindevertretung die „Ortsregierrung“ dazu bringen, beim Regierungspräsidium Darmstadt auf einen Flugstopp für größere Maschinen bis zur genauen Klärung der Unglücksursache hinzuwirken.
Unterdessen hat Egelsbachs Bürgermeister Rudi Moritz die Leistung der Rettungskräfte herausgestrichen. Allein die Egelsbacher Feuerwehr, die von Kollegen aus Langen, Erzhausen und Rodgau unterstütz wurde, habe nach dem Absturz weit über 300 Einsatzstunden absolviert. Acht Minuten nach der Alarmierung um 19 Uhr waren 30 Feuerwehrleute mit acht Fahrzeugen an der Unglücksstelle eingetroffen, wo sie zunächst bis 2 Uhr tätig waren. Zwei Stunden später mussten sich nochmals 20 Floriansjünger um wieder auflodernde Glutnester kümmern, und am Freitag halfen die „Blauröcke“ bei den Aufräumarbeiten.
Moritz zufolge sind zahlreiche Schutzanzüge der Helfer durch Kerosin, das sich nicht abwaschen lässt, unbrauchbar geworden und müssen ersetzt werden. Während dies mit etwa 7.000 Euro zu Buche schlägt, beziffert der Rathaus-Chef die gesamten Folgekosten der Absturz-Katastrophe auf über 50.000 Euro.
„Der mit Kerosin verseuchte Waldboden muss abgetragen und mit Flugbenzin bespritzte Bäume müssen womöglich gefällt werden“, konkretisierte Egelsbachs Pressesprecher Manfred Kraus, wofür das Geld benötigt wird. Zahlen muss die Versicherung des Flugzeugeigentümers.