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Erzhausen
Langen (DZ/hs) – Die Rhein-Main Baskets schwimmen weiter auf der Erfolgswelle. Nachdem sich die Spielgemeinschaft aus Langen und Hofheim bereits vergangene Woche vorzeitig für die „Playoffs“ qualifiziert hatte, steht nach dem 85:74-Sieg über die BG Rotenburg/Scheeßel – dem zehnten Triumph im zehnten Spiel vor heimischem Publikum – nun auch fest, dass das Team von Trainer Steffen Brockmann die Hauptrunde der 1. Basketball-Bundesliga der Damen auf einem der ersten vier Tabellenplätze beenden und somit in dem am 31. März beginnenden Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft Heimrecht haben wird.Bevor jedoch der Erfolg über den Aufsteiger aus Norddeutschland unter Dach und Fach war, mussten sich die „Baskets“ mächtig anstrengen. Zwar führten die Hessinnen schnell mit 13:5, doch im weiteren Verlauf des temporeichen Spiels bereitete ihnen vor allem die aggressive Ganzfeld-Verteidigung der Gäste jede Menge Probleme. Ungenaue Pässe und daraus resultierende Ballverluste ließen die „Brockmann-Babes“ bis zum Ende des ersten Viertels mit 20:22 in Rückstand geraten.
Im zweiten Abschnitt blieb es weiterhin spannend, kein Team konnte sich absetzen und die Führung wechselte wiederholt bis zum Halbzeitstand von 42:40 für die Rotenburg Hurricanes, die auch im dritten Viertel lange mithalten konnten. Doch nachdem Anna-Lisa Rexroth, Jaclyn Thoman und Svenja Greunke innerhalb von einer Minute drei „Dreier“ versenken konnten, lagen die „Baskets“ vor den letzten zehn Minuten mit 65:55 in Front.
Wer nun aber gedacht hätte, das Spiel wäre schon entschieden, der wurde schnell eines Besseren belehrt. Schlechte Pässe, Fehlwürfe und überhastete Aktionen der Heimmannschaft bescherten den Gästen nämlich immer wieder einfache Körbe, und so gelang den „Hurricanes“ drei Minuten vor dem Ende der 70:70-Ausgleich. Doch dann rissen sich die „Baskets“ am Riemen, konnten noch einmal zulegen und letztendlich einen verdienten 85:74-Erfolg verbuchen.
„In einem guten Spiel haben wir am Ende die Nerven behalten“, lobte Trainer Brockmann sein junges Team für den längeren Atem in der Schlussphase, kritisierte aber gleichzeitig die vielen Ballverluste. Die „Baskets“, für die Baendu Lowenthal (22 Punkte), Jaclyn Thoman (20 Punkte, 4 von 5 „Dreier“, 8 Assists), Anna-Lisa Rexroth (18 Punkte, 4 „Dreier“) und Svenja Greunke (12 Punkte) am besten trafen, treten am Samstag (10.) ab 17 Uhr im vorletzten Spiel der regulären Runde bei den Chemnitz Chemcats an.