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Langen - Wirtschaft

Abarth: Der Stachel der Unterschätzten

(DZ/PR) – Die Renaissance der Kultmarke Abarth nahm 2007 inhaltlich mit einem neuen Modell Formen an: dem Grande Punto Abarth. Mit der kompakten Limousine wird Abarth nicht nur seinem traditionellen Ruf als Anbieter betont sportlicher Fahrzeuge gerecht, sondern verhilft auch dem legendären Markenzeichen, dem Skorpion, zu neuen Ehren. Dieser zierte alle Autos des legendären Konstrukteurs Carlo Abarth, dessen Philosophie – Autos für Menschen mit Leidenschaft zu bauen – in dem neuen Modell wieder auflebt.Der gebürtige Wiener, der 1947 die Sportwagenfirma Abarth & Co gründete, war mit seiner Marke auf den Bau kleinvolumiger Sportwagen spezialisiert. Sein Credo: ein großes Herz und die richtigen Teile. Bis zum Verkauf seiner Firma 1971 an Fiat baute Carlo Abarth über 200 verschiedene Modelle, die alle eins verband: die Leidenschaft seines Schöpfers für sportliche Fahrzeuge.

Mit tiefgreifend getunten Varianten von Fiat 500, Fiat 600 und Fiat 850 boten Privatfahrer den arrivierten Rennställen bei Tourenwagen-Rennen die Stirn. Gegen die großen Hersteller traten die Abarth Werkspiloten in komplett selbst konstruierten Fahrzeugen in den Prototypen-Kategorien an. Insgesamt mehr als 7.300 Siege erzielte Abarth zwischen 1956 und 1971 weltweit.

Aber auch im normalen Straßenverkehr erfreute sich der Name Abarth schnell eines ausgezeichneten Rufs. Die von ihm entwickelten Sportauspuffanlagen, schon von weitem an den verchromten Endrohren und dem unverwechselbaren Sound zu erkennen, fanden reißenden Absatz (1962 verkauft Abarth rund 257.000 Stück) und waren die Vorboten einer gerade erst entstehenden Tuningbranche. Der Abarth Skorpion verkörperte den Stachel der Unterschätzten. Beim Prestigeduell an der Kreuzung ebenso wie beim Renneinsatz auf dem Nürburgring.

Mit 25 exklusiven Vertriebspartnern - den so genannten „Officine Abarth“ - startete der italienische Sportwagenhersteller 2008 in Deutschland durch. Einer davon ist bis heute das Autohaus Saggio in der Sprendlinger Landstraße 210 in Offenbach.

Sie bieten das komplette Programm (Neufahrzeuge, Performancezubehör, Service, Accessoires - in eigens gestalteten Verkaufsräumen. Ergänzt wird das Netz durch rund 50 Servicebetriebe.

Im Geschäftsjahr 2011 konnte die Marke Abarth europaweit bereits mehr als 6.400 verkaufte Fahrzeuge der Modelle 500, 500C und Punto sowie über 1.300 Einheiten des Sondermodells Abarth 695 Tributo Ferrari verbuchen. Und seit dem Relaunch im Jahr 2008 entschieden sich inzwischen bereits fast 36.000 Kunden für ein Fahrzeug mit dem Skorpion im Wappen. Darüber orderten rund 9.000 Kunden zusätzlich „Esseesse“ Tuning-Kits für die beiden Modellreihen Punto und 500.

Auf der Motor Show Essen wurden drei besonders sportliche Modelle präsentiert: Punto SuperSport, 500 und 500C. Das Sondermodell Punto SuperSport steht nicht nur dank seiner bemerkenswerten Motorleistung von 132 kW (180 PS) in der Tradition der Marke. Auch das Design - Dach und Motorhaube in matt-schwarz, 18-Zoll-Leichtmetallräder und Schalensitze - garantiert Motorsport-Feeling.

Gleiches gilt auch für den 500. Das in Essen ausgestellte Exemplar wurde mit dem neuen Tuning-Kit „695 Brembo Koni“ sowie der Sportauspuffsystem „Record Monza“ zusätzlich aufgewertet und mit 117 kW (160 PS) setzt die Leistung seines 1.4 Liter Turbomotor den Maßstab im Segment.

Italienisches Design in Bestform repräsentiert der 500C. Die elegante Bicolore-Lackierung sowie die braunen Ledersportsitze unterstreichen den besonders exklusiven Auftritt des kleinen Sport-Cabriolets.

(DZ-Fotos: Werk)

 
 
 
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Herausgeber:
Dreieich-Zeitung
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