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Langen
Langen (DZ/hs) – Auch für die Rhein-Main Baskets wachsen die Bäume in der 1. Basketball-Bundesliag der Damen nicht in den Himmel. Diese Erkenntnis nahm das Team von Trainer Steffen Brockmann von einem völlig missratenem Gastspiel in Oberhausen mit nach Hause. Im Ruhrgebiet kam die zuletzt so erfolgreiche Spielgemeinschaft aus Langen und Hofheim nämlich mit 56:81 böse unter die Räder und hat als Tabellendritter in dieser so ungeheuer ausgeglichenen Liga vier Spieltage vor Ende der regulären Runde nur noch vier Zähler Vorsprung vor Platz neun – und der würde in die Abstiegsrunde führen.Das Spiel in Oberhausen stand für die „Baskets“ von vornherein unter keinem guten Stern. Denn zwischenzeitlich hatte sich die Befürchtung bestätigt, dass es sich bei der Verletzung, die sich Nelli Dietrich am Wochenende zuvor beim Verlängerungskrimi gegen Osnebrück zugezogen hatte, um einen Kreuzbandriss handelt, und die Spielmacherin somit für den Rest der Saison ausfällt.
Daher begann Jaclyn Thoman als „Guard“, doch auch die US-Amerikanerin konnte einen klassischen Fehlstart nicht verhindern. Denn schon nach sechs Minuten lagen die Hessinnen, die auch auf Francis Pieczynski verzichten mussten, mit 6:17 in Rückstand. Anschließend berappelten sich die Brockmann-Schützlinge indes und konnten bis zum Ende des ersten Viertels auf 21:27 verkürzen.
Im zweiten Abschnitt stand dann zwar die Verteidigung der Rhein-Main Baskets etwas besser, doch dafür klappte im Angriff kaum noch etwas. Die Folge: Die „Baskets“ erzielten lediglich acht Punkte und lagen deshalb zur Halbzeit mit 29:43 zurück.
Auch nach dem Wechsel änderte sich nichts Wesentliches an dem aus Sicht der Gäste äußerst unerquicklichen Spielverlauf. Während Oberhausen immer wieder relativ leicht punkten konnte, schien der gegnerische Korb für die „Brockmann-Babes“ wir zugenagelt, und so war am Ende des dritten Durchgangs beim Stand von 66:43 für die Gastgeberinnen der Drops bereits gelutscht.
Im Schlussabschnitt kämpften die Hessinnen zwar mit Macht um eine Ergebniskorrektur, dies aber vergeblich. Denn mit einer unterirdischen Trefferquote bei den Zwei-Punkt-Würfen von 27 Prozent (Oberhausen 51) und keinem einzigen Treffer aus der Mitteldistanz bei zehn Versuchen kann man im Basketball-Oberhaus eben keinen Blumentopf gewinnen. Zumal die Statistik auch bei den Rebounds und den Ballgewinnen für die Gastgeberinnen sprach. Beste Werferinnen bei den Rhein-Main Baskets waren Svenja Greunke (18 Punkte) und Anna-Lisa Rexroth (10).