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Langen - Gesellschaft

„Sägemassaker“ auf TVL-Areal

Langen (DZ/hs) – Rund um die Georg-Sehring-Halle wird es voraussichtlich am Freitag (24.) zu einem echten „Kettensägen-Massaker“ kommen: Weil sie nach Angaben des örtlichen Forstamtes „krank, geschwächt und instabil sind“ und obendrein benachbarte Eichen und andere Laubbäume in ihrem Wuchs behindern, werden rund 100 Kiefern auf dem Areal zwischen der Sehring-Halle und der Kalbschneise gefällt.

Die Nadelbäume waren von dem gewaltigen Sturm im August vorigen Jahres schwer in Mitleidenschaft gezogen worden, weil sie ohnehin schon „von schwächlichem Wuchs und zum Teil von Parasiten befallen sind“, wie einer Pressemitteilung zu entnehmen ist. Zudem seien die Stämme für ihre Höhe zu dünn, und es habe in diesem Bereich „seit etwa 60 Jahren keine richtige Baumpflege mehr gegeben“.

Weiter heißt es: „Durch das Entfernen der Kiefern sollen die Eichen endlich die Freiräume erhalten, die sie für ein gesundes Wachstum und für eine gute Standfestigkeit benötigen. Sie können dann deutlich größere Kronen ausbilden und sich vermehren. Und auch die vorhandenen Sträucher können sich besser entfalten und einen Bei-trag zu einem stufigen und ökologisch sinnvollen Waldaufbau leisten.“

 
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Herausgeber:
Dreieich-Zeitung
Günther Medien GmbH