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Neu-Isenburg - Kultur

Spitzenplätze bei Kultur und Sport

Neu-Isenburg (DZ/ba) – „In vielen Städten werden die freiwilligen Leistungen für Kultur und Sport der Haushaltskonsolidierung geopfert. Nicht in Neu-Isenburg. Natürlich werden auch hier intensive Sparanstrengungen unternommen, aber wir wollen, dass die kulturellen und bildenden Angebote für alle Bürgerinnen und Bürger erschwinglich und verfügbar bleiben. Dazu gehören auch die gut ausgestatteten Sportanlagen und die Unterstützung der Vereine,“ fasst Theo Wershoven, Dezernent für Kultur und Sport, die Jahresberichte der Fachbereiche Hallenmarketing, Stadtbelebung und Sport für das Jahr 2011 zusammen, die dem Fachausschuss Kultur, Sport, Ehrenamt und Partnerstädte vorgelegt werden.Als ein Beispiel für eine erfolgreiche Entwicklung angeführt wird die Hugenottenhalle, in der im vergangenen Jahr 216 Veranstaltungen mit mehr als 100.000 Besuchern stattfanden. „Ein breit gefächertes Kulturprogramm, das einen Bogen von Theater, Oper, Operette und Musical bis zu Kabarett- und Comedy-Veranstaltungen spannt, spricht ein breites Publikum an“, heißt es in der Jahresbilanz. Die Mieteinnahmen beliefen sich 2011 auf 187.500 Euro (2010: 179.996 Euro) bei einer Auslastung von 86 Prozent.

„Die verkehrsgünstige Lage, ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis und die aktuelle, technische Ausstattung machen die Hugenottenhalle aber auch als Veranstaltungsort für Messen, Tagungen, Firmenevents und Ausstellungen interessant. Mit der hochwertigen Gastronomie im Haus durch das Ristorante Tonino können Großveranstaltungen mit bis zu 700 Personen problemlos durchgeführt werden,“ berichtet Fachbereichsleiter Thomas Leber. Mit dem Bürgerhaus Zeppelinheim stehe ein weiteren Veranstaltungsort in der Stadt zur Verfügung, der mit Theater und Kleinkunst-Angeboten aufwarte.

Auf einer ganz anderen Bühne, nämlich im öffentlichen Raum, finden die Veranstaltungen statt, die Leber mit seinem Team zur „Stadtbelebung“ veranstaltet. „Die Stadtfeste tragen tragen dazu bei, Identität zu schaffen und ein positives Image für Neu-Isenburg weit über die Stadtgrenzen hinaus aufzubauen,“ lobt Bürgermeister Herbert Hunkel. Genannt werden die Stadtteilfeste in Gravenbruch und Zeppelinheim bis hin zum Altstadtfest. Saisonale Veranstaltungen wie das Open-Air-Kino im Sommer, das Weinfest mit 25.000 Besuchern in 2011 oder der Weihnachtsmarkt ziehen viele Menschen auch von außerhalb nach Neu-Isenburg. Das Musikspektakel Open Doors, das dieses Jahr bereits zum 20. Mal, vom 20. bis zum 22. Juli veranstaltet wird, gelte als einzigartiges Event in der Rhein-Main-Region. Anlässlich der Wiedereröffnung des Shop West des Isenburg Zentrums wurde 2011 erstmals ein Straßen- und Kinderfest ins Leben gerufen mit über 40.000 Besuchern. „2012 feiert das Isenburg Zentrum 40jähriges Bestehen – und vielleicht feiert die ganze Stadt wieder mit“, wird in der Bilanz angemerkt.

Auch bei den sportlichen Veranstaltungen belegt Neu-Isenburg einen Spitzenplatz. 2011 wurden in der Veranstaltungsreihe „Gemeinsam Bewegen“ 30 einmalige und 15 mehrmals stattfindende Aktionen angeboten. Dazu zählen beispielsweise Breitensportangebote für Senioren, der Fußball-Hallencup oder die Volleyball-Stadtmeisterschaft bis hin zu den Groß-Veranstaltungen wie dem Hugenottenlauf mit 2.000 Läuferinnen und Läufern, dem Hugenotten-Duathlon, dem Wandertag oder dem Volksradfahren.

„Eine moderne Sportinfrastruktur mit ausreichenden Hallenkapazitäten und Sportanlagen für die Vereine und Schulen ist die Voraussetzung, dass alle Isenburger Sport treiben können“, betonen die Verfasser der Bilanz.

Auch fördert die Stadt die sporttreibenden Vereine beim Ausbau der vereinseigenen Sportstätten. Die investiven Maßnahmen der Vereine unterstützte die Stadt 2011 mit rund 67.000 Euro.

Für Übungsleiterhonorare, Grund- und Sockelbeträge für Aktivitäten im Erwachsenen- und Jugendbereich, Projekte und Vereinsjugendfreizeiten machte die Stadt Neu-Isenburg im letzten Jahr mehr als 231.000 Euro locker, wird berichtet.

 
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Herausgeber:
Dreieich-Zeitung
Günther Medien GmbH