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Rodgau - Kultur

Rodgau verleiht Kulturpreis

MIT DEM KULTURPREIS der Stadt Rodgau, rückwirkend verliehen für das Jahr 2011 und dotiert mit einer Summe von 2.200 Euro, ist der Verein „Sängerkranz Polyhymnia“ ausgezeichnet worden. Bürgermeister Jürgen Hoffmann gratulierte und präsentierte während der Feierstunde im Bürgerhaus Nieder-Roden den Eintrag der Geehrten ins Goldene Buch der Stadt. Eine Schreibarbeit der angenehmen Art, die die 2. Vorsitzende des Vereins, Maria Oppolzer, und der führende Kopf der Sängervereinigung, Udo Koser (rechts), gerne erledigten. Dem ehemaligen Landrat Josef Lach blieb es vorbehalten, die Laudatio zu halten. Sein Fazit: Die Gemeinschaft der Vokalisten, die auf eine bis ins Jahr 1872 zurückreichende Geschichte verweisen könne, sei ein wahrhaft würdiger Preisträger. Denn große Liederabende, Konzertreisen („musikalischer Botschafter Rodgaus“) und beeindruckende Kooperationsprojekte mit Kulturschaffenden aus Nah und Fern hätten immer wieder gezeigt, dass der Männer-, der Frauen- sowie der Popchor stimmlich und konzeptionell auf der Höhe der Zeit seien. Breit aufgestellt mit seinen drei Formationen, verwurzelt im klassischen Liedgut und zugleich offen für neue, zeitgenössische Einflüsse und Mitstreiter: So schlage der „Sängerkranz Polyhymnia“ eine Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft, betonte Lach. Er erinnerte die Anwesenden an Aufführungen der zurückliegenden Jahre, die über die Stadtgrenzen hinaus viel Beachtung, Lob und Anerkennung gefunden hätten, allen voran das Oratorium „Elias“ und das Musical „Tanz der Vampire“. (kö/DZ-Foto: sr)

 
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Herausgeber:
Dreieich-Zeitung
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