- Home | Politik | Wirtschaft | Sport | Gesellschaft | Kultur | Vereine | Leserbriefe
Rödermark
Rödermark (DZ/kö) – Mit einem neuen Leitungstandem stellt sich die Feuerwehr Ober-Roden den kommenden Herausforderungen. In der kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung verzichtete Waldemar Schrod nach 30-jähriger Tätigkeit als Wehrführer auf eine erneute Kandidatur. Sein Nachfolger heißt Marcus Kügler. Zu dessen Stellvertreter wurde Franz Keck gewählt. Er löst Herbert Weber ab. Seinen letzten Rechenschaftsbericht, den er als ranghöchster Feuerwehrmann des größten Rödermark-Stadtteils hielt, nutzte Schrod, um beim Thema „Verfügbarkeit von Einsatzkräften (tagsüber)“ ein kräftiges Gegensteuern anzumahnen. Mehr und mehr Feuerwehrleute, die außerhalb ihres Wohnortes beruflich gebunden sind und deshalb nur unter großen Schwierigkeiten oder gar nicht auf die Meldung „Alarm – Wir rücken aus“ reagieren können: Diese Problematik sorgt bei den Blauröcken für Verdruss. Auch in Ober-Roden, denn das Hinzuziehen von Nachbarfeuerwehren, das in jüngster Zeit immer häufiger erfolge, sei nur eine Notlösung, betonte Schrod. Seinen Nachfolgern riet er, beim Stichwort „personelle Mindeststärke“ in die Offensive zu gehen und Überzeugungsarbeit zu leisten. Ziel, so Schrod, müsse es sein, das hauptberufliche Feuerwehrpersonal in der Wache in Ober-Roden aufzustocken und für die ehrenamtlich tätigen Mitglieder der Einsatzabteilung in verstärktem Maße Arbeitsplätze vor Ort zu suchen und zu schaffen.