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Rödermark - Politik

Mega-Knoten: Kein Kreisel

Dietzenbach/Rödermark (DZ/kö) – Keinen Erfolg hatte die Grünen-Fraktion im Kreistag mit ihrem Vorstoß getreu der Devise „Wir sollten ausloten, ob und zu welchen Konditionen sich die Ampelkreuzung am Schnittpunkt von Kreisquerverbindung und B 459 in einen Kreisel umbauen lässt“ (die Dreieich-Zeitung berichtete).

In der jüngsten Sitzung des für den Kreis Offenbach zuständigen Regionalparlaments, in dem die CDU/SPD-Koalition den Ton angibt, fand sich keine Mehrheit für den Prüfantrag. Die Grünen hatten argumentiert, ein Kreisel an der genannten Stelle zwischen Dietzenbach und dem Rödermärker Stadtteil Waldacker wäre gleichzusetzen mit weniger Lkw-Durchgangsverkehr in Dietzenbach und einer großen Stromersparnis, die das Projekt in einem wirtschaftlich günstigen Licht erscheinen lasse.

Konter der Kritiker: Der Mega-Knotenpunkt, über den ein ­Berufsverkehr-Hauptstrom des hiesigen Landstrichs fließe, sei vor nicht allzu langer Zeit ampeltechnisch optimiert worden. Der Aufwand, dort einen Riesenkreisel zu bauen, lasse sich unter finanziellen Gesichtspunkten nicht rechtfertigen.

 
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Herausgeber:
Dreieich-Zeitung
Günther Medien GmbH